Jahreshauptversammlung am 11.02.2017

 

Am 11.02. trafen sich die Sänger des MGV Männerchor Arnsberg 1880  zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gasthof: „ Zum Grünen Haus“

Im Rahmen der Sängerehrungen wurden Bruno Plucinski für 60 Jahre, Hans-Helmut Eickhoff für 50 Jahre und Werner Volz und Gerd Trompeter für 40 Jahre Mitgliedschaft im „Männerchor Arnsberg  1880“ ausgezeichnet. Vorsitzender Alfons Siebert bedankte sich bei den Sängern für ihre langjährige Treue zum Verein und sprach den Wunsch aus, sie mögen auch in den nächsten Jahren dem Männerchor  aktiv zur Seite stehen.

Die fleißigsten Probenbesucher im vergangenen Jahr waren: Edmund Knappik, Friedhelm Bruchhage, Alfons Siebert, Dr. Josef Lechner, Werner Volz, Siegfried Kubatzki, Karl-Josef Paul sowie Ralf Höing.

Bei den Wahlen wurde Alfons Siebert erneut zum Vorsitzenden gewählt und Schriftführer Ralf Höing, Inventarius Klaus Schröder sowie die beiden Beisitzer Dieter Große-Plankermann und Martin Assheuer sind in ihren Ämtern bestätigt worden. Zum neuen Kassenprüfer wählten die Sänger Paul- Peter Kuhlmann.  

Der erste Vorsitzende Alfons Siebert erinnerte in seinem Geschäftsbericht an die vielen Aktivitäten und Unternehmungen im letzten Jahr. Ganz besonders betonte er die Konzertreise nach Mallorca, bei der die Sänger die Gelegenheit hatten in der Kathedrale La Seu in Palma einen Gottesdienst musikalisch zu begleiten. Viele Chöre aus der ganzen Welt haben hier schon gesungen und die beeindruckende Akustik der Kathedrale erleben können.    

 

Auch für das kommende Jahr ist der musikalische „Terminkalender“  bereits wieder gut gefüllt und findet wie jedes Jahr seinen bewährten Abschluss in den allseits beliebten Weihnachtskonzerten.

Weihnachtskonzerte 2017 im Kulturzentrum

Seit 1968 veranstaltet der Männerchor Arnsberg 1880 e.V. gemeinsam mit den Gerd-Schüttler-Chören der Musikschule des Hochsauerlandkreises die allseits beliebten Advents- und Weihnachtskonzerte im Sauerlandtheater Arnsberg. Dieses ist durch den großen Wasserschaden am 11.11.2017 längere Zeit nicht nutzbar.

Von den zur Verfügung stehenden möglichen Alternativen für die Durchführung der diesjährigen Weihnachtskonzerte am 9.12.2017, 10.12.2017 und 16.12.2017, jeweils um 17.00 Uhr, haben sich die Organisatoren  des Männerchores gemeinsam mit den  verantwortlichen Chorleitern nach intensivem Abwägen der Vor- und Nachteile für das Kulturzentrum in Hüsten entschieden.

Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die nahezu vollständig ausverkauften Konzerte nur dort unterzubekommen sind.

Wir sind sicher, dass die Vorteile, die das Kulturzentrum bietet (bequeme nummerierte Plätze, sanitäre Anlagen, Garderoben, Pausengetränkeversorgung, Licht- und Tontechnik etc.), ebenfalls unserem Publikum zu gute kommen.

Die erworbenen Eintrittskarten für das Sauerlandtheater haben natürlich auch im Kulturzentrum ihre Gültigkeit.

Das Kulturzentrum liegt zentral zwischen den Stadtteilen Neheim und Hüsten am Berliner Platz in der Nähe des Berufskollegs des HSK und ist vom Bahnhof Neheim-Hüsten fußläufig wie auch mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Ebenso stehen ausreichende Parkplätze zur Verfügung.

Im Namen aller Mitwirkenden bitten wir um Verständnis für die Verlegung des Aufführungsortes. Außergewöhnliche Umstände verlangen außergewöhnliche Reaktionen/Entscheidungen.

 

p.s.: In diesem Zusammenhang sprechen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Arnsberg für die intensive Unterstützung unseren herzlichen Dank aus.

Arnsberger Weihnachtskonzerte begeistern Publikum

Wolfgang Becker

11.12.2017 - 15:30 Uhr

 

Foto: Wolfgang Becker

 

 Das Krippenspiel „Der Weihnachtstraum“ ist einer der Höhepunkte beim Weihnachtskonzert, das diesmal drei Mal im Kulturzentrum in Neheim aufgeführt wird.

 

ARNSBERG.   Die Weihnachtskonzerte im Kulturzentrum kommen trotz Umzugs bei den Zuschauern gut an. Besonders berührend war der Weg der Kinder zur Krippe.

Brillant, stimmungsvoll und berührend: Mit diesen Worten ließen sich die musikalischen Leckerbissen am besten beschreiben, mit denen der Männerchor Arnsberg 1880 und die „Gerd-Schüttler-Chöre“ am Samstagnachmittag im Kulturzentrum das Publikum begeisterten.

IN­FOR­MA­TI­ON Hel­fen im Vor­der­grund

Die Weih­nachts­kon­zer­te des „Män­nerchores 1880 Arnsberg stehen seit 49 Jahren unter dem Motto „Hel­fen durch Musik und Gesang“;

Teil­neh­men­de Chöre: Männerchor Arnsberg 1880 (Leitung: Dr. Peter Söl­ken), die Gerd-Schüttler-Chöre“, das sind: Kinderchor (Leitung: Nicolle Hesse), Jugendchor „young voices“ (Leitung Kira Pren­ger), Junger Kammerchor (Leitung: Dr. Peter Söl­ken)

Kla­vier­be­glei­tung der Weih­nachts­kon­zer­te: Pater Ralph Greis (OSB).

Dies war der Auftakt von drei Advents- und Weihnachtskonzerten, die wegen des Wasserschadens im Sauerlandtheater diesmal auf der Hüstener Kulturbühne stattfanden.

Ein ungewöhnlicher Ort

Männerchor-Vorsitzender Alfons Siebert begrüßte die Zuhörer „an einem für uns ungewöhnlichen Ort“, und dankte im Namen aller großen und kleinen Sängerinnen und Sänger für das Engagement von Kulturbüro, Kirche und aller an der Organisation Beteiligten, dass diese Traditionsveranstaltung nicht abgesagt werden musste.

Auch Werner Bühner vom Arnsberger Heimatbund, welcher die Schirmherrschaft übernommen hatte, freute sich, dass alles so reibungslos geklappt habe.

„Tochter Zion“

Denn die Konzerte seien fester Bestandteil des Jahreskalenders „und stimmen mit einer bewegenden Atmosphäre auf die Weihnachtszeit ein“. Gleich am Anfang beeindruckten die Chöre mit dem alten Weihnachtslied „Tochter Zion“.

Durch das Konzertprogramm führte WDR-Redakteurin Michaela Padberg. Sie freue sich über den guten Besuch, trotz des Umzugs nach Hüsten, denn „der Zauber der Musik funktioniert überall“.

Kartenrückläufe wegen Ortswechsel

Einige Karten waren nach Bekanntwerden des neuen Austragungsortes zurückgegeben worden. „Wir konnten erfreulicherweise fast alle Rückläufer wieder verkaufen, meist an Leute aus dem Raum Neheim“, freute sich Peter Geissler als langjähriger Eintrittskarten-Koordinator.

Nach der Pause gab es viel Applaus für das Krippenspiel „Der Weihnachtstraum“, geschrieben von Nicole Hesse und komponiert von Florian Rechtsprecher.

Auf der Suche

Die Geschichte erzählt von dem kleinen Mädchen Lina (Ronja Bader), das mit ihrem Herzenswunsch „Ach ich wüsste so gern, wie es damals wirklich war“ auf der Suche nach der Geburt des Jesuskindes ist.

Auf ihrer Reise durch die biblische Geschichte trifft Lina kleine Sterne, Hirten mit ihren Schafen sowie Räuber, die den Königen den goldenen Schmuck stehlen. In Bethlehem treffen die Kinder auf Maria und Josef, dargestellt von den Zwillingen Nina und Timo Sonntag, und das neugeborene Christuskind in der Krippe.

„Caro mio ben“ auf der Panflöte

Viel Beifall gab es für Karl-Heinz Stelte, der auf der Panflöte neben einigen Musikstücken das alte italienische Weihnachtslied „Caro mio ben“ spielte. Beim großen Finale sangen die über 200 Mitwirkenden zusammen mit dem Publikum „O du fröhliche“.

Der Erlös der Konzerte kommt wieder sozialen Einrichtungen zu. Wer eine Spende bekommt, entscheidet der Vorstand des Männerchores. Die Spende soll möglichst für Musik fördernde Maßnahmen verwendet werden.